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Forschungsresidenz

 

Seit 2016 vergibt die SCHAUBUDE BERLIN jeweils in den Sommermonaten eine vierwöchige Forschungsresidenz. Das Programm richtet sich an künstlerische Teams von zwei bis vier Personen, wovon mindestens eine Person professionell schwerpunktmäßig in der Darstellenden Kunst arbeiten und in bisherigen Arbeiten Puppen, Figuren, Objekte oder Animationsformen neuer Medien eingesetzt haben muss.

 

Die Residenz versteht sich als Forschungslabor. Das Research-Vorhaben muss nicht Bestandteil einer geplanten Produktion sein und verpflichtet nicht zu einer Premiere. Vielmehr ist es Ziel der Residenz, der Gruppe einen Ort zu bieten, um an künstlerischen Ideen zu forschen, neue Formen auszuprobieren und Möglichkeiten neuer Kollaborationen zu entwickeln.

 

Die Forschungsresidenz 2020 findet vom 13. Juli bis 9. August statt und geht an die Künstler*innen Friederike Schmidt-Colinet, Robert Läßig, Li Lorian und Carlos Franke. Das vierköpfige Team aus Gießen, Israel und Berlin wird im Sommer unter dem Titel »Mechanismen der (V)erkennung« zum poetischen Potenzial in Erkennungsmechanismen von Algorithmen forschen.

 

Die vergangenen Forschungsresidenzen:

 

2019 »Clippy Embodied - Dystoptic Slapstick« mit Bjoern Erlach (Komponist und Computer-Forscher) und Dohi Moon (Komponistin und Installationskünstlerin).
Mentor: Gildas Coustier
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2018 »Pepe, der Frosch« mit Alina Weber und Sven Björn Popp (virtuellestheater, Berlin) und Kathia von Roth und Torben Spieker (Spieleberatung, Hamburg)

Mentor: Christian Heller/plomlompom
magicmemes.org

 

2017 »das REBELL_boy« mit Alexander Hector, Larissa Jenne, Salomé Klein
Mentor: Helge-Björn Meyer
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2016 »Augmented Stage« mit Daniel Huber, Alessandro Maggioni und Tinka Legvart
Mentorin: Sandy Schwermer
Dokumentation >>>

Die Forschungsresidenz 2020 wird realisiert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.