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Forschungsresidenz

 

Seit 2016 vergibt die SCHAUBUDE BERLIN jeweils in den Sommermonaten eine vierwöchige Forschungsresidenz. Das Programm richtet sich an künstlerische Teams von zwei bis vier Personen, wovon mindestens eine Person professionell schwerpunktmäßig in der Darstellenden Kunst arbeiten und in bisherigen Arbeiten Puppen, Figuren, Objekte oder Animationsformen neuer Medien eingesetzt haben muss.

Die Residenz versteht sich als Forschungslabor. Das Research-Vorhaben muss nicht Bestandteil einer geplanten Produktion sein und verpflichtet nicht zu einer Premiere. Vielmehr ist es Ziel der Residenz, der Gruppe einen Ort zu bieten, um an künstlerischen Ideen zu forschen, neue Formen auszuprobieren und Möglichkeiten neuer Kollaborationen zu entwickeln.

 

In diesem Jahr hat sich die Jury, bestehend aus Christiane Hütter (Spieleentwicklerin), Yasmine Salimi (Dramaturgin) und Tim Sandweg (Künstlerischer Leiter Schaubude), für das Projekt "Clippy Embodied - Dystoptic Slapstick" von Bjoern Erlach (Komponist und Computer-Forscher), Jeremiah Runnels (Performancekünstler) und Dohi Moon (Komponistin und Installationskünstlerin) entschieden. Vom 15.7. bis 11.8. 2019 wird die Gruppe zum Thema Künstliche Intelligenz forschen. Bei ihrem Projekt soll es darum gehen, den nervigen Microsoft-Assistent "Clippy" in die reale Welt zu versetzen und einen Raum zu erschaffen, der mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz menschliche Intention voraussehen und demnach "assistieren" kann.

 

Die vergangenen Forschungsresidenzen:

 

2018 »Pepe, der Frosch« mit Alina Weber und Sven Björn Popp (virtuellestheater, Berlin) und Kathia von Roth und Torben Spieker (Spieleberatung, Hamburg)
Mentor: Christian Heller/plomlompom
magicmemes.org

 

2017 »das REBELL_boy« mit Alexander Hector, Larissa Jenne, Salomé Klein
Mentor: Helge-Björn Meyer
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2016 »Augmented Stage« mit Daniel Huber, Alessandro Maggioni und Tinka Legvart
Mentorin: Sandy Schwermer
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