Link Startseite | www.schaubude.berlin

queer papa queer

Kahmann & Scharpff, Berlin

Performance mit Puppen und Live-Musik • in Deutsch 80 Minuten • 15 €, ermäßigt 10 €

Fr 15.11. 20:00 Premiere Ausverkauft
Sa 16.11. 20:00    
So 17.11. 19:00*    

 

Einen Vater, der abhaut - das kennt man. Ein Vater, der beim Abhauen Länder- und Systemgrenzen überwindet, ist schon seltener. Ein Vater, der vom Osten in den Westen flüchtet und seiner in der DDR zurück gelassenen Tochter sein ganzes Leben lang sein Coming Out als schwuler Mann nicht eingestehen will, nicht offenbaren kann, ist Thema von queer papa queer. Das Stück ist eine biografische Recherche mit Objekten, Dokumenten und Puppen und zugleich eine Zeitreise in die Lebenswelt homosexueller Männer in der DDR und dem Niemandsland zwischen den Systemen. Ein Stück über Angst, Mut, Lebensfreude und Repression. Ein Parcours auch über die eigenen Unsicherheiten.

Performance with puppets • in German • 80 min • € 15, reduced € 10

A father who takes off - that's an old story. A father who overcomes country and system limits when taking off is more unusual. A father who fled from the East to the West and left his daughter behind in the GDR and for his entire life does not want to admit, indeed cannot reveal, his coming out as a gay man to her is the subject of "queer papa queer". Biographical research with objects, documents, and puppets - and at the same time a journey through time.

*im Anschluss: Nachgespräch im Rahmen der Reihe »... bis in die Puppen!«, eine Veranstaltung der Interessensgemeinschaft der Berliner Puppen- und Figurentheater

Moderation: Tim Sandweg

Konzeption: Ute Kahmann, Heike Scharpff
Spiele: Ute Kahmann
Komposition, Live-Musik: Felix Kroll
Regie: Heike Scharpff
Dramaturgie: Tom Mustroph
Szenografie, Puppenbau: Raman Zaya, Denise Puri, Stefan Rätsch

Produktion: Kahmann & Scharpff GbR  
Unterstützt von: Schwules Museum, Schaubude Berlin
Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und dem Bezirksamt Pankow, Abt. Kultur

Unser Foyercafé öffnet am Abend bzw. Samstag / Sonntag eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.