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Wilde wilde Wesen

Kompanie mikro-kit & Alessandro Maggioni, Lausanne/Berlin

Objekttheater mit analogen und digitalen Projektionen • Ohne Sprache • 60 Minuten • 12,50 €, ermäßigt 8 €

Do 25.4. 20:00 Premiere
Fr+Sa 26.+27.4. 20:00  
So 28.4. 19:00 Werkeinführung ab 18:00

 

Manchmal möchte man die eigene Haut nur zu gern an der Garderobe abgeben und jemand ganz anderes sein. Wie muss man erscheinen, um dazuzugehören? Welche Geschichten erzählen unsere Wunden, Narben, Züge? Welche Erinnerungen haben sich in unsere Körper eingeschrieben?

»Wilde wilde Wesen« ist die erste Zusammenarbeit des freischaffenden Designers und Künstlers Alessandro Maggioni und der Theaterkompanie mikro-kit. In dieser Objekttheaterperformance arbeiten sie fast gänzlich ohne die Mittel der Sprache, um die Möglichkeiten des Zusammenwirkens von Spiel, Musik und digitalen/analogen Projektionen auszuloten.

In einer ausdrucksstarken, bildnerisch experimentellen Performance (Gonzalo Barahona) wird ein Wesen zum Leben erweckt, das nicht nur den Zuschauer*innen begegnet, sondern auch sich selbst. Sein Versuch, sich mitzuteilen, die eigene Geschichte zu erzählen, trifft auf ein Tableau aus live animierten Projektionen (Alessandro Maggioni), die sich mal in den Dienst des eigenen Narratives stellen, mal entlarven, was unter der Oberfläche liegt.

Haben wir in der Hand, wie wir auf andere wirken? Können wir verbergen, was in uns schwelt? Wie sehr formen die Erfahrungen, die wir tagtäglich machen, unsere Körper? Basierend auf einer kollektiven autobiografischen Recherche (die im Stück auch hörbar wird) ist das Team der Frage nachgegangen, wie Verletzungen, die nicht zuletzt auch durch soziale Strukturen entstehen, in uns wirken und uns zu denen machen, die wir sind.

 

Teaser >>>

Wild Wild Beings

Sometimes you just want to leave your own skin in the cloakroom and be someone else. How must we appear in order to belong? What stories would our wounds, scars and traits tell? What memories have our bodies collected?
Based on collective autobiographical research by mikro-kit and Alessandro Maggioni, a plastic self meets projections while a being encounters itself and the audience.

Koproduktion mit: T-Werk, Potsdam, Figurentheater Osnabrück
Regie: Magali Tosato
Dramaturgie: Lydia Dimitrow
Spiel: Gonzalo Barahona, Alessandro Maggioni
Szenografie: Alessandro Maggioni
Kostüme: Gonzalo Barahona
Technische Produktion, Lichtdesign, Stimmencollage: Benjamin Dimitrow
Musik: Oleg Hollmann
Regieassistenz: Katharina Diestel
Produktionsleitung: Tine Elbel
Technische Beratung: Daniel Huber

Gefördert von: Hauptstadtkulturfonds
Unterstützt von: Schaubude Berlin

www.mikro-kit.de
www.atelierperela.com

Unser Foyercafé öffnet am Abend bzw. Samstag / Sonntag eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.