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JUBILÄUMSKONZERT DER DINGE
Klangobjekte und Installationen
16. bis 20.5.2018

Mi 16.5. 19 / 20 Uhr
Do 17.5. 19 / 20 Uhr
Fr 18.5. 18 / 19 / 21 / 22 Uhr
Sa 19.5. 16:30 / 17:30 / 20 / 21 Uhr
So 20.5. 16:30 / 17:30 / 20 / 21 Uhr

Vor 25 Jahren öffnete die SCHAUBUDE ­BERLIN erstmals ihre Türen als senatsgeförderte Spielstätte für das Theater der Dinge. Seitdem hat sie sich zu einer zentralen Plattform des zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters mit Strahlkraft weit über die Grenzen Berlins und Deutschlands hinaus entwickelt, durfte Gastgeber sein für unzählige Puppenspieler*innen und Präsentationsort ebenso vieler ästhetischer Handschriften.
Mit ihren internationalen Festivals, vielfältigen Kooperationen, Nachwuchsförderprogrammen, Genregrenzüberschreitungen, Such- und Forschungsbewegungen gehört die SCHAUBUDE BERLIN seit Jahren zu den wichtigen Instanzen der Berliner Kulturlandschaft.
Im Mai 2018 feiert das Theater mit dem »Jubiläumskonzert der Dinge« sein 25-jähriges Bestehen und präsentiert an fünf Abenden einen Parcours mit drei ungewöhnlichen, intimen Arbeiten, die sich gekonnt zwischen Objekttheater, Klangkunst und Installation bewegen.


Hinweis:
Die Veranstaltung ist leider nicht barrierefrei.
Die Platzkapazität ist sehr begrenzt!

Ein Projekt der SCHAUBUDE BERLIN

Realisiert aus Mitteln des THEATERPREIS DES BUNDES · Unterstützt von: Institut français und französisches Ministerium für Kultur / DGCA, Institut Ramon Llull · Gesamtdauer (drei Installationen): ca. 120 Minuten · 20 € / ermäßigt 15 €

Objekt- und Soundinstallation
In katalanischer Sprache mit deutscher und englischer Übersetzung

No em va fer Joan Brossa
Ich entstamme nicht Joan Brossa

Deutschland Premiere

Joan Brossa – Dichter, Grafiker, Plastiker, Theater- und Filmschaffender. Kaum ein Künstler des 20. Jahrhunderts hat ein derartig genreübergreifendes Œuvre geschaffen wie der katalanische Avantgardist. Mit ihrer großformatigen Objekt- und Soundinstallation begeben sich Cabosanroque tief hinein in sein poetisches Universum und kommentieren das frühe dichterische Werk Brossas sowie seine Erfahrungen im Spanischen Bürgerkrieg mit ihrer überbordenden Klanglandschaft: Ein faszinierendes Spektakel mit selbsttätig tippenden Schreibmaschinen, klingenden Gläsern, dröhnendem Licht, atmenden Papierbergen und klirrenden Metallzollstöcken. 

Cabosanroque, Girona (Katalonien)

Koproduktion mit Teatre Nacional de Catalunya, Temporada Alta, Institució de les Lletres Catalanes i Fundació Lluís Coromina · Idee, Konzept, Realisation, Konstruktion, Lichtdesign, Soundkonzeption, Komposition: Roger Aixut, Laia Torrents · Stimmen: Alex Alba, Pau Fernández Pujol, Eduard Martí Vergé, Jonathan Perasa, Carmelita Puigdemont, Jordi Saubí Gironès, M. Àngels Verge Mata (COIET de Banyoles – Servei d’atenció especialitzada a persones adultes amb discapacitat a la comarca del Pla de L’estany)  · Unterstützt von:
Fundació Joan Brossa, ICEC

Zirkus mit elektroakustischen Klangobjekten
Ohne Worte

Le Petit Cirque
Der kleine Zirkus

Berlin Premiere

Der Tüftler Laurent Bigot ist der Direktor eines ungewöhnlichen Zirkus: Seine zerbrechlichen Artist*innen aus Holz, Plastik und Federn tanzen übers Seil, kreiseln durch die winzige Manege, klettern steile Wände herab – und erzeugen dabei rätselhafte, sphärische Klänge. Ein Lufthauch oder ein Schnipsen genügt, und schon vibriert die mit zwölf Mikrofonen verstärkte Bühne. In dieser verblüffenden Theaterminiatur beeinflussen sich Musik und Objekt gegenseitig und vollführen filigrane und überraschende Kunststücke. Ein großes Musik- und Theatervergnügen zum Genießen mit allen Sinnen!

Laurent Bigot, Grenoble (Frankreich)

Spiel, Szenografie, Musik: Laurent Bigot · Gefördert von: SACD
Ein Gastspiel mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur / DGCA.

Objekt- und Klanginstallation, jeweils für 2 Zuschauer*innen · In Deutsch

Cases
Häuser

Deutschland Premiere

Diese drei Häuser sind eine Verteidigung der Intimität, eine kleine Hommage an das Banale, an das Alltägliche, an das Offensichtliche. Sie sind aber genauso eine Reflexion über das Erinnern und über das Gedächtnis, das in Objekten und Orten lebt. Nicht zuletzt sind sie eine spielerische Anordnung für zwei Zuschauer*­innen, die einen kurzen Moment der künstlerischen Komplizenschaft miteinander teilen und gemeinsam zwischen Fakt und Fiktion, Geheimnis und Selbstpräsentation wandern. Die katalanische Künstlerin Xesca Salvà entwickelt ausgehend von Interviews mit Prostituierten, allein lebenden, älteren Frauen und weiblichen Obdachlosen aus Berlin die deutschsprachige Version ihrer installativen Arbeit. 

Xesca Salvà, Barcelona (Katalonien)

Koproduktion mit: Festival If Barcelona · Produktion der deutsch­sprachigen Version: SCHAUBUDE BERLIN · Konzept, Szenografie, Regie: Xesca Salvà, Barcelona (Katalonien) · Übersetzungen: Agota Harmati · Dramaturgie: Jorge Gallardo, Guillem Serrabasso · Szenografie, Sounddesign: Odil Bright · Elektronik: Quim Llorenc

Unser Foyercafé öffnet am Abend bzw. Samstag / Sonntag eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.